Sternenpark Winklmoosalm

Eine Führung der besonderen Art erlebte ich Freitagnacht, als wir uns um 22:15 auf der Winklmoosalm mit Manuel Philipp trafen, um uns fast drei Stunden in die Wunderwelt des Sternenhimmels einführen zu lassen. Die Winklmoosalm ist für solche Beobachtungen prädestiniert, zumal sie seit diesem Jahr erster IDA-zertifizierter Sternenpark der Alpen ist, also besonders arm an störenden Lichteinflüssen. Ein Verdienst unseres Führers, der in zahlreichen persönlichen Einsätzen die Almbewohner von der Reduzierung ihres Lichtausstoßes überzeugen konnte.

Neben einiger Theorie, die vor allem der Veranschaulichung der ungeheuren Dimensionen des Weltalls galt, zeigte uns Manuel mit einem Hochleistungslaserpointer die wichtigsten Sternbilder, für den menschlichen Verstand unfassbar weit entfernte Galaxien (die astronomisch betrachtet "nah" liegen, wie z.B. der Andromeda-Nebel) und erklärte uns die eigene Galaxie, die Milchstraße. Diese kam mit zunehmender Dunkelheit immer besser heraus, auch wenn es doch keine ganz klare Nacht war...

Ein Besuch hier oben lohnt immer, geführt von einem so begeisterungsfähigen Astronomen wie Manuel wird daraus ein echtes Abenteuer!

Das Zentrum der Milchstraße gegen Mitternacht, links unten der Planet Mars

Glück muss man haben: Während der Belichtung fiel eine sehr helle Sternschnuppe!

Die Laserstrahlen stammen von unserem Sternenführer, der gerade das Zentrum der Milchstraße anzeigt!

Die Bergkulisse: Loferer Steinberge (links) und Steinplatte (Mitte)

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